Frisch Auf Göppingen profitierte von seinem klaren Erfolg aus dem Hinspiel. Der Titelverteidiger konnte sich im EHF-Pokal somit sogar eine 27:30 (17:15)-Niederlage bei HC Odorheiu Secuiesc erlauben. Die Göppinger lagen eine Viertelstunde vor Schluss noch mit 23:19 vorne lag. Anschließend wechselte Trainer Velimir Petkovic kräftig durch und gab einigen Reservespielern die Chance, sich zu beweisen. Dadurch ging der Spielfluss des hohen Favoriten allerdings verloren.
Hinzu kam, dass Frisch Auf in der zweiten Halbzeit insgesamt 10 von 30 Minuten in Unterzahl spielte, weil die ungarischen Schiedsrichter allein in diesem Abschnitt fünf Zeitstrafen gegen den Bundesligisten verhängte. Beste Werfer der Göppinger waren Pavel Horak mit neun und Manuel Späth mit vier Treffern. Das Hinspiel hatte Göppingen zu Hause mit 31:20 für sich entschieden.
Knapper wurde es für die beiden anderen deutschen Klubs im Wettbewerb: Im Achtelfinal-Krimi in Kroatien unterlag der SC Magdeburg gegen RK Nexe Nasice 21:22 (6:10). Das knappe Polster aus dem 33:31 im Hinspiel reichte aber dem zwölfmaligen deutschen Meister. Matchwinner für den SCM war Yves Grafenhorst, der mit seinem Treffer vier Sekunden vor Schluss den Weg ins Viertelfinale ebnete.
Ähnlich spannend war es in Mannheim. Nach dem glücklichen 35:34-Erfolg in Schweden setzten sich die Rhein-Neckar Löwen auch im Rückspiel gegen Eskilstuna Guif durch. Beim 39:36-Erfolg war der deutsche Nationalspieler Uwe Gensheimer mit neun Toren bester Werfer.
Im Cup-Winners-Cup behielt Titelverteidiger Gummersbach in Norwegen beim OIF Arendal mit 21:20 (9:9) die Oberhand. Bereits das Hinspiel hatte Gummersbach eine Woche zuvor 40:27 gewonnen. "Es war insgesamt kein gutes Spiel. Wichtig ist nur, dass wir weitergekommen sind", sagte VfL-Trainer Emir Kurtagic, dessen Team in der Bundesliga im Abstiegskampf steckt.
Vor 1600 Zuschauern in Norwegen schaffte Gummersbach den angestrebten Sieg, ließ im zweiten Abschnitt aber etwas die Konzentration vermissen. Arendal führte in der 52. Minute mit 19:14.
Erst in der Schlussphase holte Gummersbach mit einem Kraftakt den Rückstand auf. Barna Putics und Vedran Zrnic waren mit jeweils vier Treffern die besten Werfer des VfL.
Der letztjährige Champions-League-Teilnehmer Flensburg-Handewitt hatte gegen FTC-Pler Budapest wenig Mühe. Dem 32:26-Sieg im Hinspiel ließ Flensburg in der heimischen Campushalle ein 32:25 (17:6) folgen. Bester Werfer beim Pokalsieger von 2001 war Lasse Sven Hansen mit elf Treffern.
Tore Rhein-Neckar Löwen: Gensheimer 9/3, Bielecki 5, Müller 5, Myrhol 4, Schmid 4, Lijewski 4, Groetzki 4, Cupic 3, Gunnarsson 1
IF Eskilstuna Guif: Tholin 8, Zachrisson 8/2, Aren 6/1, Akermann 4, Axell 3, Andresson 2, Petersson 2, Freiman 2, Blank 1
Zuschauer: 1600
Strafminuten: 10 / 6
Disqualifikation: Myrhol (3. Zeitstrafe) / -
Tore HC Odorheiu Secuiesc: Rusia 10, Mihalcea 6, Talas 5, Florea 4/3, Kuzmanovski 3/1, Adomnicai 1, Chikovani 1
Frisch Auf Göppingen: Horak 9, Späth 4, Rnic 3, Thiede 3, Markez 3/1, Lobedank 2, Schöne 1, Markicevic 1, Oprea 1
Zuschauer: 1400
Strafminuten: 6 / 12
Disqualifikation: - / Späth (3. Zeitstrafe)
Tore SG Flensburg-Handewitt: Svan Hansen 11, Eggert 5/2, Knudsen 4, Mocsai 4, Glandorf 3, Mogensen 2, Szilagy 2, Karlsson 1
PLER Budapest: Kis 5, Lendvay 5, Rev 5/2, Palos 4, Mazak 2, Kocsi 1, Auth 1, Bakos 1, Marczinko 1
Zuschauer: 1300
Strafminuten: 12 / 6
Tore OIF Arendal: Hofstol 9, Pedersen 5, Svenningsen 2, Paulsen 2, Vaule 1/1, Ekman 1/1
VfL Gummersbach: Zrnic 4, Putucs 4, Igor Anic 3, Lützelberger 3, Mahe 3/1, Pfahl 3, Wiencek 1
Zuschauer: 1600
Strafminuten: 16 / 6
Disqualifikation: - / Wiencek (10.)
| Zeit | Sender | Sendung |
|---|---|---|
| 02:00 | SKYS1 | Formel 1: Die besten Grands Prix |
| 02:00 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
| 02:30 | SKYS1 | Formel 1: Die besten Grands Prix |
| 03:00 | SKYS1 | Formel 1: Die besten Grands Prix |
| 03:30 | SKYS1 | Formel 1: Die besten Grands Prix |