
Ein wichtiger Sieg für die zuletzt strauchelnden Bruins, deren Bilanz in den vergangenen 18 Partien allenfalls durchwachsen ist (8-9-1). Da kommt ein derart beachtlicher Auswärtserfolg beim West-"Powerhouse" St. Louis gerade recht in der Endphase der Hauptrunde.
Zunächst lief es bestens für die Bruins: Marchand und Milan Lucic trafen mit ihren Saisontoren 20 und 21 zu einer 2:0-Gästeführung bis zur siebten Minuten. Nach zwei schnellen Gegentoren durch Chris Stewart und Ryan Reaves zum 2:2 (13.) lief Thomas im Kasten der Gäste zu großer Form auf. "Du kannst in solchen Situationen auf zwei verschiedene Weisen reagieren: Entweder du versuchst härter zu arbeiten oder du versuchst dich zu entspannen. Heute habe ich entschieden, mich zu entspannen. Das war in jedem Fall der richtige Weg", sagte Thomas.
Stewart und Reaves trafen für die Blues bei deren ersten fünf Schüssen aufs Tor. Dennoch setzte es danach die erste Niederlage nach 60 Minuten in 15 Spielen gegen Teams aus dem Osten. Chris Kelly sorgte noch im ersten Abschnitt für das 3:2, ehe Marchand mit Saisontor Nr. 21 den Deckel drauf machte. Der deutsche Verteidiger Dennis Seidenberg wies mit 24:12 Minuten die längste Eiszeit bei Bostons Feldspielern auf. Zweimal schoss Seidenberg vergeblich aufs Tor.
Ottawa Senators - Washington Capitals 5:2, St. Louis Blues - Boston Bruins 2:4, Colorado Avalanche - Los Angeles Kings 4:1